Aktivlegitimation – Anspruchs- und Klagebefugnis

Aktivlegitimation ist die Befugnis, einen bestimmten Anspruch geltend zu machen. Zu unterscheiden ist die Aktivlegitimation von der Parteifähigkeit und der Prozessführungsbefugnis, welche Zulässigkeitsvoraussetzungen sind. Bei der Prüfung der Aktivlegitimation wird demnach überprüft, ob dem Anspruchssteller das geltend gemachte Recht auch zusteht. In aller Regel steht dem Geschädigten eines Unfalls auch das geltend zu machende Recht zu. Die Aktivlegitimation kann allerdings entfallen, wenn der Führer des Kraftfahrzeugs nicht der Eigentümer ist oder wenn Schadensersatzansprüche an einen Dritten abgetreten wurden. In einem solchen Fall ist nicht der Unfallbeteiligt, sondern der Eigentümer des Kraftfahrzeugs beziehungsweise derjenige, dem das Recht abgetreten wurde, aktivlegitimiert.

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