Zukunftsschaden

Aufgrund dessen das bei der Schadensregulierung bei einem Verkehrsunfall die Verjährungsfristen etwas kurz sind, können unter Umständen bisher unerkannte Spätfolgen eines Schadens bzw. der Zukunftsschaden häufig nach Eintreten einer Verjährung nicht mehr gegen den Schädiger erfolgreich geltend gemacht werden.

Um diese eher negativen Folgen durch die Verjährung bei einem Zukunftsschaden für den Geschädigten zu umgehen, hat der Geschädigte daher die Möglichkeit zu der Feststellung zu gelangen, dass der Schädiger verpflichtet ist dem Geschädigten dessen immaterielle und materielle Schadensersatzanspruch auch künftig zu ersetzen. Dieses erfolgt entweder rechtsgeschäftlich durch den Geschädigten und dem Schädiger bzw. dessen Versicherung oder auf gerichtlichen Wege.

Wird eine solche Feststellung durch ein Feststellungsurteil ausgesprochen oder durch ein vertragliches Anerkenntnis des Schädigers vereinbart , unter gleichzeitigem Verzicht auf die Einrede, dann können Folgeansprüche durch einen Zukunftsschaden welcher auf dem Schadensereignis beruht unabhängig von den sonstig geltenden Fristen zur Verjährung 30 Jahre lang geltend gemacht werden.

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