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Krankenkasse muss Kosten für nicht zugelassene Medikamente und Behandlungen übernehmen

Krankenkasse muss Kosten für nicht zugelassene Medikamente und Behandlungen übernehmen

Versicherte in der gesetzlichen Krankenkasse bei denen eine lebensbedrohliche oder regelmäßig tödlich endende Erkrankung (z.B. Krebserkrankung, bösartiger Gehirntumor etc.) vorliegt, für die eine allgemein anerkannte, dem medizinischen Standard entsprechende Behandlung oder Medikation im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkasse nicht zur Verfügung steht, können ausnahmsweise eine Leistung außerhalb des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenversicherung beanspruchen, wenn eine nicht ganz entfernt liegende Aussicht auf Heilung oder auf eine spürbare positive Einwirkung auf den Krankheitsverlauf besteht (LSG Bayern, Beschluss vom 08.04.2013, Az.: L 5 KR 102/13 B ER).

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Kategorien: Versicherungsrecht|