Leitungswasserschaden – Wasserschlauch Waschmaschine – Mithaftung

Leitungswasserschaden – Wasserschlauch Waschmaschine – Mithaftung

Wenn ein Hausbewohner den Zuleitungsschlauch einer Waschmaschine ohne eine zwischengeschaltete Aquastopp- Vorrichtung mit einer Schlauchschelle an einem Wasserhahn befestigt und den Wasserhahn danach durchgängig geöffnet lässt, ohne jemals zu prüfen, ob der Schlauch noch fest sitzt, so beruht ein Wasserschaden, der dadurch eintritt, dass der Schlauch nach sechs Jahren vom Hahnzapfen abrutscht, auf grober Fahrlässigkeit des Hausbewohners. In einem solchen Fall darf die Leitungswasserversicherung die Versicherungsleistungen aufgrund des grob fahrlässigen Verhaltens des Hausbewohners um 50 % kürzen (OLG Oldenburg, Az: 3 U 6/04, Urteil 05.05.2004).

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Kategorien: Versicherungsrecht|