Private Videoaufnahmen ohne Einwilligung der Aufgenommenen – Verwertung im Zivilprozess

Private Videoaufnahmen ohne Einwilligung der Aufgenommenen – Verwertung im Zivilprozess

Nach Auffassung des Amtsgerichts München können Privatvideos die ohne Zustimmung der Beteiligten aufgenommen worden sind, in einem Zivilprozess verwertet werden, wenn eine Interessensabwägung der Interessen der Prozessparteien ergibt, dass das Video zur Beweissicherung gefertigt wurde und unbekannte Dritte auf dem Video nicht bewußt aufgenommen worden sind (AG München, Urteil vom 06.06.2013, Az.: 343 C 4445/13).

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